The Atomic Fireballs, American Analog Set, The Loose Nuts...

Könnt ich ewig so fortsetzen...
Was redet der Mensch da? Wenn ihr mich das mal gestern gefragt hättet. Inzwischen weiß ich da Bescheid.

Hörbar.



Lesbar und mitschreibar gehts dann morgen weiter, auf in die erste gerade Woche, die wohl schon etwas anspruchsvoller als die vergangene wird.





Bemitleidbar und bedauernsbar dagegen uns Petr Cech. Schädelbruch nach 16 Sekunden im Spiel... Alles erdenklich Gute von dieser Seite!

15.10.06 21:12, kommentieren

First Round, First Minute

Da morgen fast schon ein Ruhetag ist, nur eine Vorlesung in Betriebswirtschaftslehre (wozu das ein Verkehrsingenieur benötigt, ist eine andere Frage), mal ein kleines Fazit der ersten beiden Tage...

Was wiederum gar nicht so einfach ist, irgendwie doch noch alles viel zu neu und viel zu unbekannt. Wir sind ja da doch noch ziemlich grün hinter den Ohren.
Aber bisher: Mächtig gewaltig (, Egon). Auf jeden Fall schonmal ordentliche Kontakte geknüpft, die keineswegs schaden. Professoren kennengelernt, die den Eindruck erwecken, die ganze Zeit über sich selbst zu lachen, die freundlich und locker sind, die langweilig sind, die durchziehen, die entgegenkommen. Und, naja, zweimal fast eingeschlafen. Was aber an diesen unmenschlichen Anfangszeiten liegt.
7.30, das ist ja (aufgrund des längeren Anreiseweges) schlimmer als Schule... ;-)

Aber morgen erstmal sowas wie Ausschlafen, Beginn 9.20 Uhr, Ende 10.50 Uhr, was danach kommt, weiß nur der Campus...

10.10.06 22:25, kommentieren

Die Qual der Wahl

Zwei Tagesabläufe zur Auswahl:

1. Erstsemestereinführung, zehn Grußworte, viele Erklärungen, ein Haufen Fragen, drei Stunden mit der Straßenbahn quer durch Dresden, drei Stunden Arbeiten, danach noch ein Abstecher auf eine Pseudo-Rock-Party...

2. ganz kurze Erstsemestereinführung, dann schnell ins Auto ab nach Liberec, Tschechiens glorreichen 7:0-Sieg gegen San Marino anschauen, dann lange zurückfahren und vielleicht noch ein Abstecher auf eine Pseudo-Rock-Party...


Prioritätspflichtbewusst (was fürn Unwort), wie ich nunmal bin, habe ich mich für ersteren entschieden. Und weiß nicht so recht, was jetzt besser gewesen wäre. Mit dem Zweifel lässts sich aber leben... ;-)

Ab morgen wird nur noch einzügig gedacht, was bleibt uns auch anders übrig? Fängt mit V an und hört mit orlesungsbeginn auf...

1 Kommentar 8.10.06 21:13, kommentieren

Kaltstart

So, jetzt gehts definitiv und endlich richtig los.

Brücken sind geschlagen, jetzt müssen wir sie bloß noch überqueren. Aber das wird Jahre dauern. Das Ziel vor Augen... Noch 10 Semester plus x.

Gemischte Gefühle. Vorfreude, großer Respekt (Angst ist vielleicht übertrieben), Ungewissheit, Nervenkitzel, Aufregung.

Tief durchatmen! Ab morgen zählts. Ich gehe ohne Erwartungen hin.


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Kann das Migräne sein? Zweimal in zwei Tagen wie vom Blitz getroffen mit genau demselben Verlauf (s.unten)? Vielleicht kennt sich ja einer aus...

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I love music! Und wenn Gruppen mit "The..." anfangen, verspricht das höchste Qualität. Außer vielleicht The Kelly Family.
Neueste Beispiele: The Killers, The Thermals mit ihren neuen Scheiben, die bei mir momentan heiß laufen.

6.10.06 21:27, kommentieren

Wie vom Blitz getroffen...

Von einer Sekunde auf die andere, als ob jemand einen Schalter umgelegt hat, heute ca. 8:00 Uhr...
Ich hatte das Gefühl, mein Kopf würde explodieren, solche starken "inneren" Kopfschmerzen hatte ich noch nie. Es folgte eine halbe Stunde der Starre. Schwach, wie in Trance. Als Abschluss hatte ich mein Frühstück in anderem Zustand wieder...
Doch seitdem gehts mir wieder bestens. Als ob der Schalter wieder umgelegt wäre.

Sehr seltsam.

1 Kommentar 4.10.06 23:44, kommentieren

Wenn es irgendjemanden interessieren sollte...

Mir gehts wieder besser.
Danke der Nachfrage.

2.10.06 22:52, kommentieren

Dra di net um...

Schau, schau, die Grippe, die geht um... Die Killerkrankheit der Telefonisten. Oder so ähnlich jedenfalls.

Ein "Leidensweg": Donnerstag erste leichte Anzeichen von Unwohlsein, aber nix dramatisches. Freitag kamen die Halsschmerzen und Hustenanfälle. War nicht schön, aber konnte noch mit Leben. Samstag morgen war alles fast wie weg, gut gekräftigt auf Arbeit gegangen, aber dann wurde es von Stunde zu Stunde schlimmer. Schnupfen, Blut und Wasser gerotzt, die Ablösung 19.00 Uhr wie eine Erlösung. Der Abend eine Katastrophe, "Wetten dass...?" soweit möglich verfolgt, mit Taschentüchern, Tee und Suppe eingedeckt, und trotzdem ging es mir einfach nur mies. Im Prinzip für heute nicht arbeitsfähig (13-18 und 19-23), aber die Nacht brachte Besserung. Jetzt will ich es zumindest mal probieren, mal sehen, wie das Stimmchen (mehr ist es nicht) durchhält...

But we try... Try to make the right decisions, yes, we do...

1.10.06 11:40, kommentieren

Ich sage ja zu Schnupperbrücken...

Welch erbärmlicher Titel. Ergebnis von Kreativitätsblockade. Ergebnis einer Woche, die es in sich hat. Ergebnis langweiliger komplizierter sogenannter Studienvorbereitungsbrückenkurse. Ergebnis seltsamer Tage bei Otto. Ergebnis von seltsamen Begebenheiten hier und dort. Ergebnis einer Gefühlsverfassung zwischen Gut und Böse.

Ergebnis von... mir?!

28.9.06 23:41, kommentieren

Start something...

Auch wenn es offiziell erst am 07.10.06 losgeht, startet für mich das Studentenleben genau morgen um 9:20 Uhr mit dem Beginn des Brückenkurses Physik.
Von hier an ist das alles andere mal früher gewesen.
Es ist das, was mich mindestens fünf Jahre lang jetzt begleiten wird. Das ist eine so unwahrscheinlich lang scheinende Zeit.

Fünf Jahre plus x... Dann ist 2011 oder später, ich bin Mitte 20 oder älter, und überhaupt...
Nichts wird mehr so sein, wie es jetzt ist.

Aber was interessiert uns 2011? Alles, was zählt, ist morgen und danach...


Morgen? 9.20-14.30 Uni; 15.30-19 Otto; 20-x Billy Talent
Klingt cool irgendwie.

24.9.06 21:34, kommentieren

Wenn man so will...

...war das heute auf absehbare Zeit mein letzter richtig "freier" Tag. Also frei von irgendwelchen Pflichten und Aufgaben. Fast zumindest. Oder so.

Jedenfalls steht demnächst immer was an. Brückenkurse und Otto, ich bin dabei...

20.9.06 20:44, kommentieren

Try honesty

Ich bin selten aufgeregt, aber momentan ist das Fieber auch bei mir ausgebrochen...

Weder vor den Abiturprüfungen, dem Zivi-Beginn, oder dem ersten Otto-Kunden oder sonstwo mach(t)e ich mir soviele Gedanken wie jetzt.
Das Studium wirft seine Schatten voraus...

Nächste Woche gehen die "Brückenkurse" los, bis zum "heißen Start" sind es auch nur noch gut zwei Wochen.

Ist das doch richtige für dich?
Bist du überhaupt noch im Stoff drin?
Hast du dir wirklich den Studiengang rausgesucht, mit dem dein ganzes Leben zu tun haben willst?
Klingt das nicht alles viel zu kompliziert?
Kriegst du das alles überhaupt finanziell auf die Reihe?
Wie willst du die ganzen Praktika machen?
Was ist, wenn ich das nicht schaffe?
Wirst du unter 300 (!, diese Zahl ist wie ein mittlerer Schock) Mitanfängern überleben?

Doch es tut gut und es ist ein beruhigendes Gefühl, schonmal einen "Mentor" zu haben, der im Bedarfsfall weiterhilft.
Und so schlimm wird das alles schon nicht...


So ganz nebenbei bringt das Studium auch schon die erste Entbehrung, ich musste meine Karte für das WM-Quali-Spiel Tschechien - San Marino wieder verkaufen (lassen), da dies genau an jenem einen Tag stattfindet, an dem die obligatorische "Einführungsveranstaltung der Fakultät Verkehrswissenschaften" anliegt. Und da müssen leider Prioritäten gesetzt werden...

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Noch eine Priorität: Billy Talent, schon nächsten Montag. Ich freu mich ja schonmal wie Bolle, momentan laufen die Alben bei mir rauf und (wie Öl) runter. Es ist aber auch meist so tolle Musik, die ja nun mal wieder sowas von passt...

Und wenn nichts mehr bleibt, ist da immer noch die Musik... Oder so ähnlich ging das doch. (Lilly?)

1 Kommentar 20.9.06 16:15, kommentieren

One more song

"You came a long way you didn't know my name girl
You thought that I was just a gigolo
And you told all your friends that I was strange and weird
But that's a lie that I'm sure you know
So I'm telling you where to start
But you're not interested at all

'Cause you, you don't understand me
You don't understand what
What I've been through
Oh what I've been through

It's such a shame I'm wasting all my talent
Songtexte Writing songs to you without feelings
You didn't want the heaven by your side
Songtext That's too bad you'll see 'cause I'm warm and nice
And now you're telling me where to go
I wish that I cared, but I don't

'Cause you don't understand me
You don't understand what
Liedertexte What I've been through
What I've been through

But I will always be the one that holds you in the end..."

(Mando Diao - You don´t understand me)


Viel Spaß noch! Hahaha.

17.9.06 20:53, kommentieren

Smile like you mean it

Motto des Tages: Vorfreude auf die Killers. Es kann sich nur noch um Minuten handeln.
Ich liebe "meinen" Radiosender.
Wenn sich diese tolle Gruppe schon nur nach Berlin verirrt, dann wird das halt mal live und im Radio übertragen. Ich find das toll.

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Und langsam, noch ein Bezug nach ganz oben, merke ich auch immer deutlicher, wer hier welches falsches Spiel mit wem treibt. Aber immer schön lächeln...

"Aber du warst durchschaut,
(nicht nur) Augen sagen mehr als Worte,
du brauchst mich doch, hm..."

Hm...


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Jaja, und langsam kribbelts...
Auf gehts! Hearing the music...

15.9.06 22:08, kommentieren

Vierter Akt des Dramas von letzter Woche

4. Aufzug (Teilnehmer: ich, die Chefin)
Sonntag bzw. Montag wird aus dem Drama nur noch ein Schauspiel mit Happy End.
Nach unverbindlicher Nachfrage am Sonntag ist die Chefin so zutraulich, wie ich sie kennengelernt habe.
"Ist doch alles kein Problem, wir haben noch genug Leute in der Hinterhand, die gern was machen."
Warum bitte nicht gleich so?

Um das alles noch auf Spitze zu treiben, entdeckt mein geschultes Auge noch einen Organisationsfehler im Plan für Mittwoch. Madame dezent drauf hingewiesen mit dem Angebot (soviel Egoismus muss sein), dass ich den offenen Dienst quasi als Ersatz für den Donnerstag gerne übernehme.
Gesagt getan, danke, kein Problem, Friede, Freude, Eierkuchen.

Bis zum nächsten Mal...

12.9.06 23:20, kommentieren

Billy is a talented scientist, who dies happy...

Soviel zu den nun definitiven Konzerten in den nächsten Wochen und Monaten. Vielleicht kommt auch noch was dazu, in der Hinterhand sind noch Madsen, Mia und The Bosshoss.

12.9.06 23:15, kommentieren

Die Kapelle, rumtata, und der Papst war auch schon da...

Freiheit, Freiheit.

Wie definiere ich Freiheit? Nein, nichts mit Ethik und Religion, um Gottes Willen, aber was ist meine, ganz eigene, aktuelle und nur momentane Freiheit? Und die der anderen?
Muss ich das mitunter unverständliche Handeln anderer mit ihrer Freiheit erklären? Das wäre zu einfach, aber flexibel. Aber was rede ich mich hier wirr...

Dinge, die mich (und wohl nur mich) momentan bewegen:

- Warum klappt das mit diesem verdammten Dienst nächsten Donnerstag nicht? (Details s.u.)
- Wie starrkopfig können Menschen sein?
- Wieso machen gewisse Leute einen Aufstand, wenn an EINEM Abend in der Woche mal mein Fernseher für mich bestimmt ist?
- Wieso blutet mein Lieblingsboard aus? "Die Großen Zwei" haben sich verabschiedet, aber speziell, wie das der zweite gemacht hat, stimmt mich ziemlich nachdenklich. Kein Ansatz, kein Grund nichts. Für mich eine ziemlich schlechte Kopie des Abgangs der Queen (s.u.) . Mitgehangen, mitgefangen, oder so.
- Warum muss ich momentan jedes Wort anderer auf die Goldwaage legen? Oder mir Gedanken um Sachen machen, die es vielleicht gar nicht gibt?
- Warum gibt es nicht 15 Alben von Mando Diao?
- Warum höre ich nichts mehr?

Ach Mensch, das alles hier, nicht nur das oben genannte, bringt mich gerade eben in ein Loch.
Ein Abend nur für mich, jetzt und heute. Ab jetzt. Und nicht hier.
Enjoy the silence...

1 Kommentar 9.9.06 20:32, kommentieren

Ein Drama in drei Akten (oder mehr je nach Art der Fortsetzung...)

Kurz zur Vorgeschichte: Eine sehr nahe Verwandte hat am nächsten Donnerstag Geburtstag und uns herzlich eingeladen.
Da ich bei sowas grundsätzlich nicht nein sage, habe ich mein Kommen bereits vor Wochen zugesichert.


1.Aufzug (Teilnehmer: ich, die Chefin)
Montag schreibe ich während meiner Schicht den Wunschzeitplan für die nächste Woche. Ich bilde mir ein, an alles gedacht zu haben: Montag bis 17 Uhr, da abends Bowling, Mittwoch bis 15 Uhr, da Nachhilfe, und Freitag bis 17 Uhr, da Tischtennis. Soweit, so gut, der Plan kommt Dienstag raus, fein, alles beachtet. Könnte nicht besser sein.

Mittwoch sitze ich so in mich gekehrt in meinem Zimmer, schau mir den Plan an, sehe Donnerstag 12-18 und 19-23, und mir fällt was ein. Au weia! Mein furchtbares Gedächtnis...

Aber zumindest die zweite Schicht müsste sich doch regeln lassen. Und es gibt doch nette Kollegen, mit denen ich was tauschen könnte, dachte ich.


2. Aufzug (Teilnehmer: ich, die nette Kollegin)
Also Donnerstag Nachmittag (also gestern gewissermaßen) auf Arbeit gefahren mit der Absicht und der Hoffnung, was ändern zu können. Bei Dienstbeginn kurz vor 17 Uhr war die Chefin nicht da, also konnte ich es ihr schonmal noch nicht sagen. Ich schaue auf den Plan für nächsten Donnerstag, sehe da eine meiner Lieblingskolleginen, die von 7-11 und 12-17 arbeitet. Das wäre doch was für mich.
Zufälligerweise ist die Gute auch gerade da und hat Zeit.
Also flugs ihr meine verzwickte Situation erklärt und gefragt, ob es denn möglich sein könnte, ob wir da was tauschen könnten. Da wir beide (noch) festangestellt sind, sollte es auch keine Probleme mit der Chefin geben, dachten wir.
Jedenfalls brauchte ich meine Frage gar nicht zu Ende stellen, da sagte sie mir schon zu, dass es für sie kein Problem sein würde, abends statt früh zu arbeiten.
Mir fiel ein Stein vom Herzen.
Aber wir hatten die Rechnung ohne den Wirt, in dem Fall ohne die Chefin gemacht,


3.Aufzug (Teilnehmer: ich, die Chefin)
Gegen 22.00 war die Chefin dann endlich wieder im Hause. Da mal wieder überhaupt nix los war und sie einen entspannten Eindruck machte, ergriff ich gleich mal die Initiative und fragte sie unverbindlich, ob Frau H. und ich die Dienste tauschen könnten. Es sprach ja rein objektiv nichts dagegen.
"Das kann ich leiden, wenn Kollegen untereinander tauschen wollen. Ich habe mir bei dem Plan ja was gedacht..." So die vielsagende erste Antwort. Schweigen im Walde, weiter arbeiten.

Als ich dann 23.00 Uhr Feierabend hatte, Frau H., die Chefin und ich immer noch da waren, wagten wir einen zweiten Versuch. Jedoch war die Antwort noch verwirrender:
"Mit der Frau H. brauchen sie gar nicht erst anzufangen zu tauschen. Die ist Montag und Samstag schon abends da, da kann die nicht noch Donnerstag nen Spätdienst machen. Die hat nen Mann zuhause. Irgendwo muss das ja gerecht sein. Ich schaue mal nach, ob ich für die 19-23 noch jemanden auftreibe und sie dann rausschmeiße." Oder so in der Art.

Zum Thema Gerechtigkeit: Davon habe ich persönlich aber bisher wenig mitbekommen. Mir ist es zwar egal, wann ich arbeiten gehe, aber wenn ich mir die Pläne der aktuellen und kommenden Woche anschaue, ist da nix mit gerecht. Bei mir zumindest.
14 Tage, davon 12 Arbeitstage, 3 Frühdienste, 7 Spätdienste, 2 "Tagesdienste"

Neenee, da ist nix mit Gerechtigkeit. Sorry, Chefin! Ganz im Gegenteil, wenn der Tausch stattfinden würde, wäre es ein Schritt Richtung Gerechtigkeit bei mir. 4:6


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Fortsetzung folgt: Heute von 15-19 Uhr...

8.9.06 00:20, kommentieren

Mit Glück und wenig Verstand...

...hat´s dann doch noch geklappt mit dem Sieg gegen Wales.

Ja, man mag es kaum glauben, ich bin wieder im Fussball-Fieber. Nach der WM ist vor der EM, oder so ähnlich.

Jedenfalls sind meine Symphatien nach wie vor klar verteilt, da konnte ich mir das "Heimspiel" in Teplice gegen die Waliser nicht entgehen lassen.

Und es ist wieder mal klar geworden, dass Fussball nunmal definitiv nicht berechenbar ist.
Kennt jemand von euch David Lafata?
Wenn nicht: Selbst mir als "Fan" ging es bis gestern genauso.
Aber der Mensch wird in der 76. Minute eingewechselt, macht sein erstes Länderspiel, steht 30 Sekunden auf dem Platz, und schon klingelts erstmalig im Waliser Kasten.
Nachdem kurze Zeit später Jiranek ein unglückliches Eigentor fabrizierte, und eigentlich keiner mehr so recht mit einem Heimsieg rechnete, kommt doch dieser Lafata... Der Rest ist Geschichte! 2:1, und er ein Held. In 14 Minuten.


Die tschechische Elf in der (subjektiven) Einzelkritik eines Zuschauers:

Cech -> Note 2,5
Rettete einmal glänzend in einer 1:1-Situation gegen Bellamy, sonst gewohnt souverän, nur mit einer Unsicherheit in der Anfangsphase

Jankulovski -> Note 4
Hinten weitgehend sicher, jedoch ohne große Akzente nach vorne. Einige verunglückte Flanken aus guter Position.

Jiranek -> Note 3,5
Unglücklicher Eigentorschütze, dort aber von Schuld freizusprechen. Ansonsten auf ungewohnter Innenverteidigerposition ordentlich, jedoch mit kleineren Schwächen am Boden

Rozehnal -> Note 3
Nicht ganz so souveräne Leistung wie zum Beispiel zur WM, aber dennoch ein sicherer Rückhalt, gelegentlich Missverständnisse mit Jiranek.

Ujfalusi -> Note 2
Im Prinzip kein Verteidiger mehr, eher eine Art Poborsky-Ersatz im rechten Mittelfeld. Sehr ordentliches Spiel besonders in der ersten Hälfte, jedoch fehlte im manchen Situationen der letzte Zug zum Tor. Aber dafür, dass er gelernter Verteidiger ist, eine respektable Leistung.

Galasek (bis 87.) -> Note 3
Gewohnte Qualitäten als Abräumer vor der Abwehr, aber mit einigen ungewohnten Fehlpässen im Spielaufbau. Jedoch insgesamt ordentlich.

Kulic (bis 75.) -> Note 2,5
Sehr ansprechendes 1. Länderspiel, agierte als eine Art Hängende Spitze deutlich effektiver als Stajner. Mit einer guten Chance in der ersten Halbzeit, etwas überraschend ausgewechselt worden.

Plasil -> Note 4
Nicht in der WM-Form, mit Schwächen vor allem bei den Flanken, insgesamt Licht und Schatten.

Stajner (bis 45.) -> Note 5
Mit guten ersten fünf Minuten, dann aber stetig nachlassend. Zum Teil haarsträubende technische Fehler und Ballverluste in aussichtsreichen Position, durch die Lage bei Hannover wohl verunsichert. Logischerweise zur Halbzeit ausgewechselt.

Rosicky -> Note 3
Mit zwei guten Schüssen, die jeweils knapp vorbei gingen. Zum Teil längere Zeit gar nicht zu sehen, war nicht der Lenker und Spielgestalter wie gewohnt.

Koller -> Note 3,5
Als Stürmer wirkungslos, da von der Abwehr hervorragend aus dem Spiel genommen. Hatte nur eine kleine Kopfballchance, was aber eher an den nur wenigen guten Flanken als an ihm lag. Jedoch gute Balleroberungen im Pressing der letzten halbe Stunde und feiner "Mittelfeldspieler".

Sionko (ab 46.) -> Note 2
Deutlich besser als Stajner, bereitete das zweite Tor mit einer herrlichen Seitfallzieherflanke vor. Auch am ersten Tor beteiligt, guter Kämpfer als Rechtsaußen

Lafata (ab 75.) -> Note 1
Es ist alles gesagt (s.o.). Held des Tages.

Kovac (ab 87.) -> ohne Bewertung
Kam nur zu einem Kurzeinsatz, ohne entscheidende Aktion.



Mittwoch Auswärtsspiel in der Slowakei, da wirds nicht leichter. Aber dieser Last-Minute-Sieg hat die angeknackste Moral der Truppe gestärkt.

2 Kommentare 3.9.06 21:28, kommentieren

Traurig, aber wohl wahr...

Aus dem Fritz-Board:


Zitat Anfang
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Die Königin verlässt den Thron!


Hiermit gebe ich bekannt, dass ich mich aus dem aktiven Geschehen des Fritzboardes zurückziehe. Dies hat persönliche Gründe. Ich danke für die letzten 2 1/2 Jahre und vor allem für die Zeit meiner Regentschaft.

Gehabt euch wohl.

Lilly.

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Zitat Ende.



Schade! Das macht mich traurig.
Lilly, irgendwas wird mir als Mehr-oder-weniger-nur-Leser fehlen...

Auch wenn ich deine Beweggründe nicht kenne, habe ich doch Verständnis für dich.

Ich danke auch, stellvertretend für einen Großteil der User, für deine vielen interessanten und kurzweiligen Beiträge.
Und, durch das Board haben wir uns schließlich auch kennen gelernt. Das werde ich nie vergessen!

1 Kommentar 31.8.06 14:17, kommentieren

Neue Musik, gleiches Leben, andere Perspektive

Im Prinzip in sechs Worten das wichtigste zusammengefasst.

Neue Musik, die gar nicht so neu ist, aber für mich jedoch einen Quantensprung in der Sammlung darstellt. Und zur Vervollständigung allemal nützlich ist.
Was es bei Otto nicht alles gibt. Sogar schon einen interkollegialen Musikaustausch. Oder so ähnlich.


Ach so, dann mal wieder ein paar Tage älter geworden. Alles geht wieder seinen geordneten Gang, ich gehe das alles jetzt viel lockerer und ruhiger an als noch in den letzten Wochen.
Die dreitägige Besinnungsauszeit tat mir mal sowas von richtig gut.
Mal den ganzen Alltag hinter sich lassen, mal mit anderen Leute persönlich kommunizieren, mal wieder richtig herzhaft lachen können, mal wieder sich selbst spüren, mal wieder mitbekommen, was man wirklich braucht. Einfach mal verrückt sein!
In einer Region, wo man normalerweise sowas nicht unbedingt erwartet. Ruppiner Land, Fürstenberg. Noch Branden- , fast Mecklenburg.
Und Samstag in Rostock und Warnemünde gewesen, am Ostseestrand gelegen, die Füsse im Wasser, das Meer ganz für mich genossen. Ein Traum! Diese drei Tage hätten ewig gehen können.
Aber sie haben mich geprägt. Zumindest momentan profitiere ich extrem davon.

30.8.06 22:10, kommentieren